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Wurstblinker von Werner nun in echt gebaut! Video

Wer Werner das Comic kennt, wird auch nicht um den Wurstblinker herum gekommen sein. Die Szene aus dem Comic-Verfilmung ist schon legendär, wo Werner beim TÜV vorfährt und seinen Wurstblinker eintragen lassen will. Natürlich hat es im Zeichentrickfilm nicht geklappt, mit der Eintragung. Im echten Leben wurde aber nun ein Traum wahr. Ein echter Wurstblinker nachgebaut an einer Simson S51.

Wurstblinker Video von Werner

Das Video findest du weiter unten!

 

Diese Maschine hatte ich übrigens in den 90ern auch und war über viele km und Jahre ein echt zuverlässiges Moped. Leider kommen aus dem Blinker keine echten Würste, aber immerhin nachbauten und eins kann dem Erfinder gewiss sein. Das wird auf jedem Event der Hingucker schlechthin sein! Ich würde die Simson definitiv kaufen, allein schon wegen dem coolen Gimmick.

Nachbau des Wurstblinkers an einer S51

Werner Comic Wurstblinker

Food Blogger aufgepasst, dass solltest du unbedingt wissen!

Ich lese viele Food Blogs und sehe mir auch sehr viele Koch-Videos an. Dabei fallen mir immer wieder ein paar kleinere Dinge auf, die ich hier mal nieder kritzeln wollte. Kann man natürlich komplett ignorieren – oder auch nicht…

Dieser Artikel richtet sich an alle, die Food Blogger werden wollen oder es sogar schon sind. Vielleicht kann der ein oder andere ja ein paar Tipps übernehmen oder sich einfach nur inspirieren lassen.

Food Blogger werden

Wenn du Food Blogger werden willst, musst du gar nicht viel machen. Hast du Lust zu schreiben und deine Rezepte aller Welt zugänglich zu machen, gibt es mittlerweile genügend Anbieter, mit denen das mühelos klappt. Auch wer nur die Video-schiene bedienen möchte, muss keine Panik haben. Plattformen alà Youtube sind heutzutage kinderleicht zu bedienen. Es ist also nicht im geringsten schwer ein Food Blogger zu werden, man muss es einfach nur machen. Also los gehts!

Food Blog

Natürlich muss man auch einen Blog haben, sonst geht es ja nicht ;) Dabei würde ich definitiv WordPress empfehlen. Hier gibt es unzählige Erweiterungen, die man an seine Bedürfnisse anpassen kann. Außerdem ist kein System weltweit so häufig vertreten als diese Blogging Software. Ich selber nutze WordPress seit 2006 und würde nie wieder etwas anderes einsetzen. Dabei habe ich Joomla, Typo3 und andere auch schon durch.

Wer allerdings erfolgreich sein möchte mit seinem Food Blog sollte auch hier einige Dinge beachten.

…ist Arbeit

Bloggen ist definitiv Arbeit. Es ist nicht damit getan, einfach mal nach Lust und Laune zu bloggen. Hier muss man zwangsläufig regelmäßig bloggen. Aber nicht nur 1x Monat, sondern schon etwas öfters. Ein guter Turnus ist 2-3 mal die Woche. Vergesst es täglich zu bloggen. Habe ich selber probiert und geht zu 99% in die Hose. Jeden Tag zu bloggen ist fast unmöglich, da einem entweder der Content fehlt oder man zwischendurch auch einmal eine Sinnkrise bekommt. Daher sollte man auch, wenn man nur 2-3 mal die Woche bloggt immer genügend Artikel in der Warteschleife haben. So kann man zwischendurch auch Leerzeiten gut überbrücken und hat immer noch einen regelmäßigen Turnus. Also Ärmel hoch krempeln, Schutzkleidung an und los geht`s ;)

Schutzkleidung

Kostenloser Blog

Wenn du zunächst nur mal testen willst, ob bloggen überhaupt was für dich ist oder ganz einfach kein Geld dafür ausgeben willst, kannst du auf kostenlose Anbieter setzen. Allen voran natürlich Blogger.com und WordPress.com.

Vorteile

  • man benötigt keinerlei WordPress oder Serverkenntnisse
  • kinderleichte Bedienung
  • absolut kostenlos

Nachteile

  • Teilweise beschränkt mit Speicherplatz oder gewissen Plugins
  • keine eigene www Adresse
  • keine eigene “schöne” Mail Adresse

Eigener Blog

Vorteile

  • eigene URL (Domain)
  • eigene Mail Adresse passend zur URL
  • alles ist deins
  • absolut freie Gestaltung von Inhalten aller Art
  • bessere Monetarisierung bei Fremdfirmen

Nachteile

  • man benötigt Einarbeitungszeit (in WordPress)
  • Plugins müssen zusammen gesucht werden
  • Kosten ab ca. 5 EUR pro Monat
  • updates müssen selber gemacht werden
  • ebenso Backups

Andere Blogs

Lass dich inspirieren und schnüffel doch mal bei anderen aus der Szene. Bei der Salatwerkstatt gibt es eine ausführliche Liste verschiedenster Blogs, rund um die Themen kochen, backen, grillen und Co.

Food SEO

Wer einen Food Blog betreibt möchte sicherlich auch gefunden werden. Auch hier muss man keine Raketenwissenschaften vorher studieren, sondern nur das kleine 1×1 des SEO beherrschen. Jeder Artikel sollte nach einem gewissem Grundmuster aufgebaut sein und das geht so:

Titel

Vergebe einen aussagekräftigen und guten Titel. Aber bitte keine “Klick mich Huren” Überschriften! Damit erhöht man zwar seine Klickzahlen, aber wer mehr verspricht als er halten kann, wird sehr schnell abgestraft mit einer hohen Absprungrate. Der Titel sollte max. 60 Zeichen enthalten und beschreibend sein.

Content

Strukturiere deinen Hauptcontent und setze passende Zwischenüberschriften. Damit ist dein Content übersichtlicher zu lesen und es lässt sich auch mal schnell von Punkt zu Punkt scrollen. Keiner hat Bock auf ellenlange Texte ohne Absätze oder wo man sich einen Wolf scrollen muss.

…is King

Zu kurze Artikel sind Gift für einen Blog. Ein toller Artikel hat ca. 300 Wörter aufwärts. Auf keinen Fall Artikel künstlich aufblähen, denn das ist ebenfalls Gift für den Blog. Dann lieber weniger Artikel schreiben. Der Inhalt ist aber immer noch das wichtigste in einem Blog.

…is unique

Nichts ist langweiliger als ein Thema, dass schon 10.000 andere durchgekaut haben. Also nicht kopieren und noch einen Artikel zu einem Thema schreiben, sondern möglichst einzigartige Artikel schreiben. Wer Erfolg haben möchte, muss sich absetzen von der Masse und das geht nur über tollen Content und Einzigartigkeit.

kirmes

Bilder

Bilder sind immer gut und werten einen guten Artikel auf. Hier sollte man aber nicht unbedingt tonnenweise Bilder einpflegen, sondern sich auf 2-4 Bilder pro Artikel beschränken. Sie erhöhen sonst nur unnötig die Ladezeiten von deinem Artikel. Wenn du aber Bilder einsetzen möchtest, sollten sie aber auch nicht zu klein oder zu groß sein. Es nützt nichts ein riesiges Foto einzubinden, wenn der User am anderen Ende nur einen kleinen Monitor hat. Also am besten einen Mittelweg nehmen und z.b. Fotos mit einer maximalen Größe von 1200×1200 Pixeln einbinden. Das ist nach oben hin völlig ausreichend. Gleiches gilt natürlich auch für zu kleine Fotos. Zu klein sollten sie auch nicht sein…

Hochwertig

Knipse hochwertige Fotos. Also auf keinen Fall Speisen von oben fotografieren, sondern immer leicht schräg. Nutze Tiefenschärfe um das Gericht in den Fokus zu rücken. Solltest du bislang noch keine tolle DSLR Kamera dein Eigen nennen, geht es aber auch mit dem Smartphone. Selbst bei Android z.b. gibt es ab 4.2 (glaub ich), gibt es so eine Tiefenschärfe-Funktion. Hier mal ein Handy-Beispiel-Foto

Foodblogger Beispiel

Bilder-Titel

Gib den Bildern aussagekräftige und beschreibende Namen. Auf keinen Fall Bezeichnungen alà DSC0034.jpg. Besser ist es ein Foto z.B. “Mantaplatte.jpg” zu benennen. Aber auch hier nicht bei 5 Bildern alle durchnummerieren, sondern jedes Bild einzeln beschreiben. Beschrifte es so, wie du es einem Blinden beschreiben würdest. Was sieht man!

Geschwindigkeit

Ein Thema das mir persönlich immer sehr am Herzen liegt. Gibt es eigentlich was schlimmeres als lahme Blogs? Nein, es sein denn man klickt schnell wieder weg und das ist der GAU am eigenen Blog. Also muss Geschwindigkeit her, sonst sind die Besucher schon wieder weg, bevor sie überhaupt erst mal dagewesen sind. Hierbei sollte man auf die Desktop und die Mobile Geschwindigkeit gleichermaßen achten. Viele User sind heutzutage schon nur noch mobil unterwegs.

Das Theme

Das Theme eines Blogs kann hierbei die größte Spaßbremse sein. Viele Themes, die obertoll aussehen, sind oftmals auch sehr schlecht programmiert. Bedeutet im Klartext, dass sie grottenlahm sind und Datenbankanfragen Deluxe haben. Deshalb auch hier sorgfältig aussuchen.

Messen!

Das ganze lässt sich auch messen und hierfür sollte man sich die Pingdomtools und Google`s internes Page Speed bookmarken. Gute Foodblogs laden unter einer Sekunde und haben maximal 500kb Ladevolumen. Die Datenbankanfragen sollten 30 nicht wirklich übersteigen.

Pingdomtools

Optimieren

Bei den beiden oben genannten Messwerkzeugen, gibt es auch genug Hinweise, wie die eigene Webseite verbessert werden kann/sollte. Hier erkennt man schnell die Handbremsen im Theme, bei den Bildern oder den Plugins, die den Foodblog ausbremsen.

Food Videos

Wer sich in der Food-Szene einen Namen machen möchte, macht natürlich auch Videos und stellt diese bei Youtube ein, ist doch klar. Dabei erkennt man aber auch sofort wer aus der Gastronomie und wer “nur” Hobbykoch ist. wenn man sich also auch als Food VJ einen Namen machen möchte, muss man auch Firmen damit ansprechen, um z.b. deren Produkte zu bewerben usw.

Wenn du aber selber kein Koch bist und es soll aber möglichst professionell aussehen, solltest du folgende Dinge in deinen Videos umsetzen:

Hygiene

Na, das sollte ja wohl oberstes Gebot sein und hier ist es natürlich wichtig, sauber zu arbeiten und auch die Kochgeräte und das entsprechende Besteck sollte glänzen. Das gleich gilt für den gefilmten “Arbeitsplatz”. Hier solltest du kein verkratztes Schneidbrett nehmen, weil das nicht nur unappetitlich aussieht, sondern auch höchst unhygienisch ist.

Du selber!

Jeder, also wirklich jeder, der in der Gastronomie arbeitet sollte sich mit einer gewissen “Grundhygiene” auskennen. Also keinen Schmuck (Ringe, Ketten usw.) tragen und deine Ärmel sollten hochgekrempelt sein. Das gleiche gilt für Nagellack und offene Haare. Wenn du deine Videos nur “just for fun” machst kannst du diesen Punkt ignorieren, aber ich sage dir, dass absolut jeder aus einer Gastronomie darauf achtet. Wenn du also deine Videos auch professionell vermarkten willst, sollte dieses dein wichtigster Punkt sein. Kein Koch trägt Schmuck, hat offene Haare oder runter-gekrempelte Ärmel!

Carsten Hoppe Münster

2 Kameras

Um einem Video etwas mehr Dynamik zu geben, sollte man 2 oder gar mehr Kameras einsetzen. So kann man immer wieder einen geänderten Blickwinkel präsentieren und das sieht auch ansprechender aus. Dazu muss die zweite Kamera aber auch nicht super teuer sein. Eine normaler 79 EUR Fotoapparat kann heutzutage auch schon in Full Hd filmen.

Bitte Full HD!

Sollte eigentlich obligatorisch sein. Alles unter Full Hd (1980×1020 Pixel) ist schon fast old school. Ich selber gucke mir auch gerne via Chromecast Youtube Videos auf meinem Full HD TV an. Gleiches gilt für meine Full HD Monitore. Wenn da die Qualität zu gering ist, macht es keinen Spaß und dadurch verliert man auch definitiv Zuschauer.

Intros

Bitte keine ellenlangen Intros erstellen. Ich habe viele Kanäle bei Youtube abonniert und nichts ist schlimmer als ein Intro das zu lang ist. Hier sollte man sich auf maximal 5 Sekunden beschränken. Ich würde sogar nur 3 Sekunden nehmen. Stell dir einfach einen neuen Abonnenten vor, der sich 10 Videos von dir hintereinander ansieht. Wenn dann jedesmal ein zu langes Intro kommt, ist der User sehr schnell genervt…

Musik

Nimm auf keinen Fall Musik, die dir nicht gehört. Also leider auch auf Helene Fischer verzichten (ja ja ich weiß ;) Dabei hat gerade Youtube eine sehr große und kostenlose Musik Bibliothek. Hier darf und soll man sich auch bedienen und alle Stücke sind auch GEMA Frei. Das ganze ist zu finden unter: https://www.youtube.com/audiolibrary/music

Sonst kann es dir auch passieren, dass deine Videos gesperrt werden oder dein Kanal sogar gecancelt wird. Von unnötigen Abmahnungen mal ganz abgesehen.

Und jetzt DU!

Zugegeben, der Artikel ist jetzt doch ein klitzekleines Stück länger geworden, als ich anfangs gedacht hatte. Dabei habe ich mich extra schon nur auf das nötigste beschränkt. Wenn du allerdings bis hier hin durchgehalten hast, bist du ein echter Food Blogger oder willst es noch werden ;)

Natürlich sind alle Themen nur rudimentär angerissen worden von mir und beschränken sich auf das Grundwissen.

Was sind deine Erfahrungen oder Tipps? Wenn du auch welche auf Lager hast, oder gar Fragen, nur her damit. Davon profitieren ja schließlich alle davon…

Die neue Lust am “richtigen” grillen

Wenn man sich das Grillverhalten der Deutschen so ansieht, fällt in den letzten paar Jahren so einiges auf. Nicht umsonst ist das Grillen hierzulande der Volkssport Nummer eins und sobald die Sonne im Frühling wieder wärmer wird, beginnen die Kämpfe an den Fleischtheken. Doch spulen wir mal ein wenig zurück in der Grillgeschichte.

Damals und so…

In den 70ern und 80er Jahren grillte man genauso viel wie auch heute, aber hier wurde das ganze sehr einfach gehalten. Man nahm “irgendeinen” Grill, schüttete dort Kohle rein, Grillrost drauf und ab ging das Grillen. Kaum einer machte sich Gedanken, wenn Marinade in die Glut tropfte und der obligatorische Bieraufguss gehörte zum wöchentlichen Ritual. Unter Männern wurde stundenlang sinniert welche Biermarke denn einen besseren Geschmack auf das Grillgut zaubern würde und die Damen des Hauses wurschtelten in der Küche herum. Fleißig wurde der Garten geschrubbt, der Tisch gedeckt und nichts war schöner als draußen im Garten zu grillen.

grillen

Dann irgendwann in den 80ern kamen die ersten Grillschalen aus Aluminium auf den Markt und obwohl sie oft belächelt wurden von den Herren am Grill, setzten sie sich langsam durch. Meistens waren es die Damen des Hauses die es wagten einmal keine Wurst oder Nackensteak auf den Grill zu werfen. Hier wurde versucht auch mal etwas gesundes, so mit Gemüse auf den Grill zu legen. Natürlich meist argwöhnisch beäugt von der männlichen Fraktion. Gemüse gehört in den Salat und nicht auf den Grill und wer Maiskolben essen will, soll sich doch in der heimischen Küche Popcorn draus machen, aber doch nicht grillen!

Bis in die 2000er Jahre hat sich auch hier nicht viel daran geändert. Klar kamen auch die ersten Gas Grills auf den Markt und einige stellten sich solche “Klappkoffer” auch in den Garten. Wurden meistens aber eher versteckt vor den Freunden. Denn mit Gas grillen war schließlich kein richtiges Grillen. Das war irgendwie nur grillen, aber nicht richtig…

Heute und so…

Seit ein paar Jahren hat sich das ganze aber nun gewandelt. Klar, grillen lieben die Deutschen immer noch, nur werden solche wochenendlichen Grillveranstaltungen nun ganz anders abgehalten. Während man früher noch über Biersorten sinnierte, stehen heute ganz andere Themen auf der Tagesordnung. Mittlerweile ist es “In” nicht einfach nur zu grillen, sondern man muss es zelebrieren. Da muss als erstes ein “gescheiter” Grill daher. Nein, nicht irgendein 08/15 Grill, sondern ein richtiger Männergrill. der Grill von heute ist schon fast zum Statussymbol geworden und nur wer den größten hat, darf sich auch Grillchef nennen.

Aber es reicht nicht einfach nur einen guten Grill sein eigen zu nennen. Man muss so ein Gerät auch beherrschen können. Wer heutzutage “nur” einen stylischen Kugelgrill hat, ist fast schon out. Ein richtiger “Männer-Smoker” muss in den heimischen Garten einziehen und belauscht man die Männergespräche ist das Bier nur noch Nebensache. Heute geht es um Wandstärken, wie viel Grad ein Grill schafft und wer am längsten ein Stück Fleisch, für Pulled Pork gegrillt hat. Richtig gekrönt wird man aber nur mit einem Currywurstbrunnen auf der heimischen Party. Solche “Nebensächlichkeiten”, abseits vom Grill, sind der wahre Abschluss einer Party und sichern einem so noch Tage später guten Gesprächsstoff.

Currywurstbrunnen

In den sozialen Netzwerken gibt es fast unzählige Gruppen die sich mit dem Grillen beschäftigen und neben den “neuen” Rezepten, die man unbedingt ausprobiert haben muss, werden auch viele technische Details ausgetauscht. Die Männer dominieren hier auch zu 99% diese Gruppen und wer ein ganzes Wildschwein in seinem selbst gebauten Hammer Ultra Grill zubereitet, darf seine geposteten Fotos auch als Grillporn betiteln.

Man merkt also auch, dass grillen heute keine Sache mehr von ein paar Minuten ist und möglichst ratzi fatzi gehen muss. Es “muss” heutzutage lange dauern und je länger, desto mehr wird dem heimischen Grillmaster auf die Schulter geklopft.

Auswirkungen

Natürlich hat dieses neue Grillverhalten auch Auswirkungen und schafft ein neues Bewusstsein. Wir setzen uns wieder mehr mit dem was wir essen auseinander und es schmeckt nicht nur besser, sondern es macht auch noch mehr Spaß. Man(n) hat wieder ein neues Hobby mit vielen Gleichgesinnten, dass man teilen kann und bei den außergewöhnlichsten Kreationen ist man sprichwörtlich in aller Munde.

Auch wir merken das jeden Tag mehr und mehr. Klar machen wir einerseits “nur” Currywurst und Pommes hauptsächlich, aber auch unsere Kunden haben Lust auf Neues. So machen wir fast alle Saucen selber und haben ja auch die “Hoppi Sauce” erfunden, die auf jeder unserer Veranstaltungen sehr gut ankommt.

Hoppi Sauce

Normales Catering ist auf privaten und Firmen-Veranstaltungen nicht mehr gewünscht. Die Deutschen haben Lust auf etwas neues und während in den 80ern Pommes & Currywurst in die Bude gehörte, ist es heute mehr als “In” sich seine Pommesbude zum Geburtstag zu ordern. Auch wir merken dieses neue Bewusstsein und stellen fest, dass Rolladen, Schnitzelchen und Kartoffelgratin nicht mehr zeitgemäß sind. Die coole Party von heute hat mindestens Mantaplatte im Angebot und toppt das ganze noch mit selbstgemachten Burgern, Frikandeln und allen erdenklichen leckeren Kreationen.

Grillspieße

Während wir in den letzen Jahren eher die normalen privaten Geburtstage, Jubiläen und Firmen-Sommerfeste ausgerichtet haben, kommen nun weitere Branchen auf uns zu. Von Versicherungen über Banken bis hin zu Vernissagen, sind unsere Leistungen mehr als denn je gefragt. Auch wenn sich immer noch einige Chefs sträuben und man Sätze hört wie “Unser Hauscaterer, der uns seit Jahren beliefert, sollte das auch weiter so machen” schaffen es dennoch einige Verantwortliche ihren Chef von uns zu überzeugen.

Das neue “Fast Food” ist total angesagt und viele unserer Kunden wollen einfache und leckere Sachen. Dabei muss ein Hamburger nicht 08/15 sein, sondern kann, richtig gemacht, mit eigenen Patties und hausgemachten Saucen ein neues Erlebnis sein. Nicht umsonst verlieren die großen Burgerketten mittlerweile immer mehr Kunden. Denn wer zu Hause eine Bacon Bomb oder Pulled Pork zubereitet möchte sich nur ungern in einem billigen Burgerschuppen von anderen sehen lassen. Geschweige denn das es gegen die eigene Grillehre geht, so einen Laden überhaupt noch aufzusuchen.

Steak Grill

Gleiches gilt auch für die Getränke, die man beim grillen zu sich nimmt. Waren es damals noch schnöde Cola, Fanta und Co. müssen heute neue und hippe Getränke her. Auch hier gibt es ein neues Bewusstsein und kleinere Firmen wie Fritz Cola und Hermann Brause sind auch total angesagt. Erstens weil es neue Geschmäcker sind und weil sie einfach neu sind. Altmodisch und langweilig kann ja jeder. Bei den Bieren ist das nicht viel anders und während damals eher die Traditions Brauereien auf der Grillparty vertreten waren, sind es heute die neuen Biere, die Spaß machen und ausgefallene Geschmacksrichtungen werden mit Freude probiert.

Hermann Brause Hamm

Auch wir merken das auf jeder Veranstaltung. Die Gäste fragen, was denn so besonders ist an unseren holländischen Pommes oder ob wirklich Pferdefleisch in einer Frikandel ist. Auch unsere Saucen werden immer wieder hinterfragt und interessieren unsere Kunden. Eine blöde Mayo kann man schließlich auch an jeder Ecke kaufen, aber eine richtig leckere Mayo gibt es nur von einer kleinen Mayonnaise Manufaktur und die schmeckt auch so, wie sie sein sollte.

Mayonnaise